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Lady Amalia Streuner


Anmeldedatum: 15.02.2010 Beiträge: 48
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Verfasst am: 19.02.2010, 14:04 Titel: |
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Ich möchte nun auch mal meine Geschichte vorstellen.
Geplant ist, das Imogen als Assassine/Kopfgeldjägerin fungieren wird. Sie wird dabei zwar außerhalb des Gesetzes stehen, doch folgt sie ihrem eigenem Rechtsempfinden. Beispielsweise wird sie eher gegen Unterdrücker vorgehen, als gegen einfache Kaufleute. Am Ende findet ihr noch einige Erläuterungen dazu.
Einigee Fehler werdet ihr vielleicht noch finden (Groß- Kleinschreibung oder so) Bitte geflissentlich ignorieren, da ich das selbst noch überarbeiten muß.
Gruß, Amalia
| Zitat: | Ich stehe hier im Schatten, jeden Moment müsste er kommen.
Schritte. Eine Person, schwere Stiefel, ein Stock. Das muß er sein.
Ich drücke mich an die Hauswand, lauere in der Nische.
Lautlos gleitet der Dolch aus der Scheide.
Noch 5 Schritte, dann ist er da.
Er sieht mich nicht.
Ich warte, bis ich in seinem Rücken bin.
Die linke Hand zum Mund, die rechte stößt zu.
Er bäumt sich kurz auf, die Klinge steckt noch.
Ich halte ihn mit rechts, lasse ihn zu Boden gleiten.
Ein guter Stoß.
Er ist nicht tot, noch nicht. Aber er ist keine Gefahr mehr.
Ich ziehe meinen Dolch aus seinem Fleisch.
Seine Augen flackern, sehen mich an.
Ich nehme meine Hand von seinem Mund.
"Wer bist du?" stöhnt der alte Mann. "Warum hast du das getan?"
........
"Tu einem Sterbenden den Gefallen, und lass mich hier nicht allein verbluten. .......... Ich bitte dich, sei gnädig und bleibe bis zum Ende."
........
"Sprich mit mir. Wer bist du?"
"Mein Name ist Imogen Niamh und ich bin dein Tod. Aber ich bleibe bei dir und erzähle dir meine Geschichte, du wirst sie niemandem mehr verraten können."
Rückblick:
"Vor 17 Götterläufen wurde ich nahe Marmelund geboren. Marmelund liegt auf halben Wege zwischen Baburin und dem Golf von Perricum.
Meine Eltern waren einfache Leute, die sich als beim fahrenden Volk mehr schlecht als recht durchschlugen.
Zumindest erzählte man sich das, denn ich lernte sie nie wirklich kennen. Ich wuchs im dortigen Waisenhaus auf, unter der strengen Knute der Mutter Oberin, eine verbitterte Frau von über 50 Jahren.
Kaum das man alt genug war, wurde man als Dienstmädchen eingespannt. Bildung oder gar eine Ausbildung war dort nicht zu bekommen, gab es doch keinen, der für den Unterhalt aufkam. Schnell lernte ich so meine erste Lektion, das man sich selbst der nächste ist, den Hilfe von anderen war nicht zu erwarten.
Die bessergestellten Kinder trieben ihren Spaß mit einem und erschwerten einem den Tag so gut es eben ging. Glaub mir, nichts ist gemeiner als die Zunge eines Kindes.
Oftmals ging ich wegen irgendwelchem Fehlverhalten hungrig ins Bett, so das ich mir mein Essen aus den Resten suchen musste, wärend nebenan die Tafel reich gedeckt war.
In der Kapelle wurde Nächstenliebe und Barmherzigkeit gepredigt, doch gleich danach bekam man Schimpf und Knute zu spüren. So ging das, bis ich 11 Jahre zählte.
Eines Nachts, nachdem ich wieder reichlich Prügel bezogen hatte, schwor ich mir, das das ein Ende haben wird.
Ich schlich mich aus meiner Kammer im Keller in die Küche und packte zusammen, was dort gerade so rumlag, als die Oberin hineinkam.
Den hasserfüllten Blick sehe ich noch heute vor mir. Starr vor Schreck konnte ich mich nicht rühren, als sie den eisernen Schürhaken aus dem Feuer holte und damit nach mir schlug.
Im letzten Moment konnte ich mich abwenden und warf mit dem erstbesten nach ihr, was mir zwischen die Finger kam. Tja, und dann ging es ganz schnell. Die Oberin stürzte, bekam den Feuerhaken zu spüren und schrie schlimmer als ein abgestochenes Schwein. Ich selbst machte, das ich so schnell als möglich Land gewann."
"Das ist fruchtbar .... aber war denn niemand da, der sich deiner annahm?"
"Sich meiner annahm? Wer sollte sich denn eines schwächlichen Waisenmädchens annehmen? Jedes Kind war froh, wenn es selbst mal keine Prügel bezog und die höhergestellten Kinder machten sich auch einen Spaß mit uns. Aber ich sollte dankbar sein für diese Zeit. Lehrte sie mir doch das, was man zum Überleben braucht.
Einen festen Willen und Entschlossenheit. ...... Nimm die Hand da weg, um so schneller und schwerzloser ist es vorbei. Es kann dir sowieso keiner mehr helfen. Verlängere dein Leiden nicht noch mehr."
"Erz.....ähl weiter." die Hand bewegt er kein Stück.
"Tja nun. Ich rannte. Ich rannte so schnell ich konnte, nur um ihre Stimme nicht mehr hören zu können. Ich versteckte mich für mehrere Tage in den Trümmern eines ausgebranten Hauses, schlief auf feuchten Stroh, aß was ich in den Abfällen fand, suchte Schutz vor den Ratten und streunenden Hunden.
Irgendwann fing ich an zu stehlen. Kleinigkeiten von Markt. Ein Apfel, Dörrfisch, ein Stück Käse, doch irgendwann lies man das kleine, ausgemergelte und in Lumpen gekleidete Mädchen nicht mehr an sich heran, da ich ja die Kundschaft abschrecken könnte. Selbst ehrlich Arbeit wäre so nicht möglich gewesen, wär hätte mir schon vertraut?
Also zog ich über die Hinterhöfe und stahl weiter. Ein besseres Hemd, eine Hose ohne Flicken, ein rostiges Messer. Dinge die ich nutzen konnte, aber auch verkaufen konnte. Dummerweise wurde ich dabei meist selbst bestohlen. Nicht von anderen Dieben, nein von den Händlern, denen ich das verkaufen wollte.
Einige Zeit später, ich mag wohl 13 oder 14 gewesen sein, erwischte mich ein Tuchmacher bei meinem Treiben.
Normal hätte ich eine Hand verloren, aber er dachte garnicht daran mich zur Obrigkeit zu bringen. Erst sperrte er mich ein und dann verkaufte er mich einfach.
So landete ich schließlich in Haselhain, ein Städtchen von vielleicht 2000 Seelen.
Mein "Besitzer" war ein schmieriger Gerber, der vor den Toren der Stadt seinen Betrieb hatte. Dort wurde ich in Ketten gelegt und durfte durch die Bottiche voll mit Urin und anderen Flüssigkeiten waten, die das Leder weich machen sollen. Die Narben der Ketten habe ich noch immer an den Füßen.
Aber sein Vorarbeiter war en noch größeres Schwein. Belies er es Anfangs noch beim Betatschen, wurde er sehr schnell fordernder.
Eines Nachts kam er zu mir, betrunken wie so oft. Fortlaufen konnte ich wegen der Ketten nicht, aber benutzen konnte ich sie. Etliche Schläge steckte ich ein, aber ich wusste, wenn ich das jetzt nicht zu Ende bringe, wird die Nacht und alles was danach kommt noch schlimmer werden. Die Zeit erschien mir ewig, aber irgendwann rührte er sich nicht mehr.
Blut floss aus den Schürfwunden an seinem Hals, Blut floss von meinen Armen, die er zerkratzt hatte. Und mit blutigen Händen fand ich den Schlüssel zu meiner Freiheit in seinen Taschen."
Ich schaue mir den alten Mann genauer an. Er scheint es überstanden zu haben. Die Augen sind geschlossen, er atmet nicht mehr. Ich erhebe mich, wende mich ab und will fortgehen.
Ein Keuchen, ein leichtes Rascheln ....
"Warte! ..... Wie ... geht es ...... weiter?
Ich bin erstaunt. Er ist zäh, der Alte. Es tut mir leid, das ich ihn nicht gleich getötet habe, aber das war nicht mein Auftrag.
Ich hocke mich wieder zu ihm, lege ihm meine Hand auf die Schulter.
"Ich bin noch da. Ich bleibe bis zum Ende.
Tja, wie ging es weiter? Ich nahm alles an mich, was ich in seinen Taschen fand. Etwas Geld, billiger Schmuck ein einfacher Dolch. Ich wusch mich, so gut es eben ging und machte, das ich von dannen kam.
Raus aus der Stadt, irgendwo hin. Weit weg von meinen Erinnerungen. Schon wieder erlangte ich meine Freiheit durch den Schmerz anderer. Bei den Göttern, sie hatten es verdient, aber im Augenblick wollte ich nur weg.
Ein paar Meilen vor der Stadt konnte ich an ein paar Kleidungsstücke eines jungen Mannes gelangen, der dachte, ein ruhiges Stündchen mit mir verbringen zu können. Mit dieser Verkleidung konnte ich mir eine Mitfahrgelegenheit bei einem der vielen Handelszüge besorgen und so gelangte ich schließlich nach Perricum.
Niemand der mich hier kannte, niemand den ich kannte. Als Tagelöhner in Männerkleidung konnte ich mich wegen meiner schmächtigen Statur kaum verdingen und als junges Mädchen bekam ich nur eine Art von Arbeitsangeboten, welche ich nicht ausführen wollte.
Blieb mir nur das Dasein als Diebin.
Schnell bekam ich die Aufmerksamkeit, die ich nicht wollte. Die hiesige Diebesgilde mag Freischaffende überhaupt nicht. Lange Zeit konnte ich mich ihren Zugriff entziehen, auch wenn ich nur einen kleinen Teil der Stadt kannte. Aber schnelle Beine und ein gelungene Verkleidung täuschen auch ein geübtes Auge.
Doch irgendwann bekamen sie mich doch. 25 Dukaten wollten sie als Anteil haben. Eine Summe, die ich bis dahin noch nicht einmal gestohlen hatte. Normalerweise machen sie kurzen Prozess mit einem, der nicht zahlen kann, doch meine Talente hatten den Gildechef wohl von meinem Nutzen überzeugt. Ich solle für sie arbeiten, meinte er. Und was blieb mir anderes übrig als einzuwilligen.
Und nun weist du auch, warum sich unser Weg in dieser Gasse kreuzte. Du warst der Auftrag."
"Eine .... trau ..rige Geschich ..... Geschichte. Nichts Gutes .... scheint dir .... widerfah ... ren .. zu ...sein. Dennoch ... scheinst du ehr ... ehrbar zu sein.
Du wolltest .... gehen .. ohne mich auszu .... auszu ..... auszurauben."
"Bei Boron, niemals mehr würde ich einen Toten fledern. Damals ging es um meine Freiheit, diesmal nicht."
"Bitte bitte nimm .... diesen Ring und ...... meine Geldkatze. Bring sie meiner ..... Enkelin. Sie wird ......"
"Boron sei deiner Seele gnädig. Auch wenn du es nicht mehr hören kannst, ich werde dir deinen Wunsch erfüllen. Phex sei mein Zeuge."
Schnell schlage ich das Boronsrad über ihm und erhebe mich. Ich blicke mich um. Es mag noch Stunden dauern, bis die Wache auf ihrem Rundgang hier vorbei kommt. Aber einfach so liegen lassen möchte ich ihn auch nicht. Das hat er nicht verdient.
Für das was ich nun vorhabe, brauche ich einen anderen Fluchtweg.
"Machs gut, alter Mann."
Ich begebe mich zur nächsten Hofmauer, schwinge mich hinauf, schau mich noch einmal um und rufe dann:
"Wache, zu Hülf! Ein Mord ist geschehen. Mord. Wache, hierher!" dann mache ich, das ich verschwinde.
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die ersten Jahre (real erwürfelt, aber der Geschichte angepasst):
- Stand der Eltern: 8 = arm (auch im Spiel erhalten)
- Startkapital: 5ST (nehme mit Freuden das hiesige Ergebnis)
- Geschwister: 4
- Geburt: 14 (9+5) = Stadt
- besondere Umstände: 18 = ein Blitz fuhr aus heiterem Himmel nieder
-Legitimation: 18 (19-1) = der Vater behauptet, das das Kind von einem anderen Manne stammt
- besondere Ereignisse wärend der Kindheit: 2 (5:2 abgerundet)
- - 10/7 Die Eltern können das Kind nicht ernähren und geben es zu Pflegeeltern. Diese nutzen es als billige Arbeitskraft aus.
- - 3/5 Das Kind findet einen wertvollen Schatz, in diesem Falle eine kostbare Waffe. (Ich mag hier die 3 )
- besondere Ereignisse wärend der Jugend: 3 (6:2 abgerundet)
- - 15/3 Die Eltern können das Kind nicht mehr ernähren und schicken es weg, es schlägt sich fortan allein durch. (Wurde im Zuge der Geschichte etwas umgewandelt)
- - 15/? Wurfwiederholung
- - 12 Man trifft auf eine berühmte Persönlichkeit und ist von ihr sehr beeindruck. (Hmm, passt nicht ganz zur Geschichte, müsste also umgeändert werden.)
- - 5/? Stipendium (Nochmal gewürfelt, da es nicht zur Kindheit passt.)
- - Der jugendliche Held wird von einem Tier schwer verletzt. (Von daher nun eine Aversion gegen streunende Hunde.)
besondere Merkmale:
- graue Augen mit goldenen Sprenkeln
- großes Narbengewebe auf dem rechten Oberarm vom tierischen Angriff
- Narben von Fußfesseln an beiden Knöcheln
besondere Charakterzüge:
- recht neugierig, aber scheu
- handelt oftmals intuitiv
- vertraut niemandem blind
- recht einzelgängerisch
- glaubt an die 12, doch zweifelt auch oftmals an ihnen
- schreckt vor Mord nicht zurück, doch geht sie dabei gegen Unterdrücker vor
- Angst vor streunenden Hunde, mindere Angst gegen abgerichtete Hunde
- Abscheu gegen Ratten und ähnliches Getier[/list]
äußere Erscheinung:
- trägt derzeit nur das Nötigste am Leib, das zwar intakt aber nicht immer gänzlich sauber ist (einfaches Kleid + Sandalen , oder Hemd, Hose, Kapuzenmantel mit Halbstiefeln)
- bevorzugt normalerweise Farben wie rot, grün, blau
- bevorzugt inoffiziell Herrenkleidung in dunklen Erdfarben wie braun, anthrezit, ocker, terracotta
- die langen Haare trägt sie meist als hochgesteckten Zopf
- hat eine sehr helle, reine Haut, die sie oftmals mit Kohle abdunkeln muß
Was sonst noch wichtig ist!
Imogen soll als Magiedeletantin gespielt werden. Dies hat den Vorteil, das ihre Grundklasse als Streunerin keine Abzüge erhält, sie gleichzeitig aber über ein latentes magisches Potential verfügt.
Laut der Würfeltrabelle aus Die Magie des schwarzen Auges (Seite 36)würden mir bei einem Wurfergebnis von 3 zwei Zaubersprüche sowie der Schutzgeist und das magische Handwerk zur Verfügung stehen. Ich würde hier gerne auf Axxeleratus Blitzgeschwind und Spurlos, Trittlos, Fährtenlos aus den möglichen Zaubersprüchen zurückgreifen, aber auch harmlose Gestalt wäre sehr interessant. Die beiden letzten Zauber könnten beispielsweise erklären, warum es mir oftmals gelang aus anscheined ausweglosen Situationen zu entkommen, wärend der Axxelratus natürlich eine recht hohe 'Fluchtgeschwindigkeit' ermöglicht.
Wichtig bei allen Zaubern wäre aber, das ich sie zum derzeitigen Zeitpunkt nicht bewusst wirken kann. Das Wissen um meine Fähigkeit dürfte sich mir erst im Laufe der ersten Abenteuer erschließen. |
Zuletzt bearbeitet von Lady Amalia am 27.02.2010, 10:39, insgesamt einmal bearbeitet |
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Lessa Magier

Anmeldedatum: 17.04.2007 Beiträge: 746
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Verfasst am: 22.02.2010, 13:19 Titel: |
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Daumen hoch! Die Geschichte ist zwar auch nicht neu, aber gut ausgeführt. Die Fehler hast du ja selbst gesagt, dass du sie noch korrigieren willst, in sofern kein Kriterium. Man lernt aus der Geschichte etwas über deinen Charakter und hat genügend Anhaltspunkte als SL, um deinem Char gerecht zu werden bei einer Einführung wie auch den Abenteuern.
Gut gemacht! _________________ Die meisten Menschen haben einen Horizont mit dem Radius Null - das nennen sie dann ihren Standpunkt. (Einstein)
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Lady Amalia Streuner


Anmeldedatum: 15.02.2010 Beiträge: 48
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Verfasst am: 01.03.2010, 17:10 Titel: |
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Hier nochmal ein kleiner HG zu einem Zwerg. Bemerkungen willkommen.
Thirig heiß ich, Angroschim bin ich.
Geboren wurde ich vor 37 Götterläufen in den Tiefen des Mondsteingebirges. Unser Clan war dort auf der Jagd nach kostbaren Erzen und Edelsteinen, aus denen wir wieder das herstellen konnten, wofür wir Zwerge berühmt sind. Die besten und prächtigsten Rüstungen und Waffen ganz Aventuriens. Naja, die Zyklopen mal ausgenommen, aber die haben eh den Vorteil, das sie Angrosch's Söhne sind. Die zählen also nicht.
Schon in jungen Jahren ging ich mit meinem Vater in die Stollen. Fand Erzadern an Orten, wo andere nie gesucht hätten. Wies den Weg zu Edelsteinen, wo eigentlich niemals welche hätten wachsen können. Es schien Phex selbst hat mir diese Gabe in die Wiege gelegt.
Und noch etwas anderes wurde mir praktisch in die Wiege gelegt. Die Liebe zum Fels und die Achtung vor ihm.
Mein Vater ein Bergmann, meine Mutter eine Gemmenschleiferin, mein Onkel ein Grobschmied, mein zweiter Onkel ein Goldschmied.
Bei allen ging ich eine Zeit lang in die Lehre, doch die Jagd bereitet mir noch immer das größte Vergnügen. Das Durchwandern der Höhlen und Stollen, der Kampf mit dem Fels um ihm seine Geheimnisse, seine Schätze abzutrotzen. Die Gefahren der Tiefe, seien es Spalten, Flüsse, Lavafluten oder irgendwelche Schreckgestalten. Nichts kann meinen Drang nach neuen Entdeckungen stoppen.
Manche sagen, ich sei zu ergeizig, ja schier besessen. Aber ich will nichts anderes, als den Fels selbst besiegen. Angrosch selbst hat seine Schätze im Berg versteckt, aber nicht um sie zu verbergen, sondern um uns zu prüfen. Und je härter wir Angroschim seinem Wiederstand trotzen, desto größer wird der Erfolg sein.
Doch nun steht mir ein neues Kapitel bevor. Erst zwei Mondläufe ist es her, da hatte ich eine Vision. Mir schien, Angrosch selbst sprach zu mir und kündete von einer Gefahr aus dem Norden. Eine dunkle Wolke aus Feuer und Rauch zog gen Süden und hinterlies nichts als Tod und Verwüstung, bis sich die Zwerge der Wolke entgegenstellten. Solche Zwerge hat man bis dato noch nicht auf Dere gesehen. Die Rüstungen glänzten wie pures Gold. Die Waffen erstrahlten in einem Licht reinster Diamanten und nichts konnte sie bezwingen. Dann sprach eine Stimme zu mir, weit entfernt und trotzdem dröhnte mir noch am Morgen danach der Schädel, als wenn ich dem Bier mal wieder zu sehr zugesprochen hätte. Kann natürlich auch beides gewesen sein..
Thirig, Sohn des Thirag Tybult! Dies ist die Zukunft, die Dere erwartet. Zieh hinaus und such dieses Erz. Finde es bevor 50 Götterläufe vorüberziehen, oder die Welt, so wie du sie kennst, wird nicht mehr existieren.
Ich sprach mit meinem Clan über diese Vision, ich zog zum Hof des Bergkönigs und redete mit dem Hüter der Flamme. Und nun, nachdem fast ein Götterlauf vorrüber ist, ziehe ich in die Welt hinaus. Eine gute Rüstung und eine gute Axt bekam ich für meine Reise, ansonsten besitze ich nur das, was ich tragen kann.
Angrosch! Gib mir die Kraft, das ich stark genug für diese Prüfung bin.
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Thirig ist Bergmann, Schmied und Jäger gleichermaßen.
Auch wenn er kein Krieger ist, so ist der dennoch nicht wehrlos. Ob Spitzhacke, Axt oder Streitkolben. Das Ziel voraus und ein kräftiger Schwung wird es schon richten.
Thirig zieht nun also über Dere, auf der Suche nach diesem magischen Erz. Mal schließt er sich einer Abenteurergruppe an, wenn diese in die gleiche Richtung zieht, mal bleibt er kurze Zeit in einem Dorf, um sich von den Strapazen der Reise zu erholen. Dort verdingt er sich dann meist als Schmied, um seine Reisekasse wieder aufzufüllen.
Jeder fahrende Händler oder Vagabund wird nach Gerüchten ausgefragt. In jeder Schmiedewerkstatt halt gemacht. Irgendjemand muß schon davon gehört haben, er muß ihn nur finden.
Bewaffnet mit einer Zwergenskraja und Rundschild, einer kleinen Wurfaxt und einem Lindwurmschläger, scheint er für jeden Kampf gerüstet, und mancher Räuber verschwand allein bei seinem Anblick wieder im Unterholz.
Dabei ist er keineswegs grimmig oder verbittert. Nein, im Gegenteil. Stehts ziert ein Lächeln seine Lippen und kommt eine fröhliche Melodie über eben diese. Mag die Queste noch so groß sein, ein Zwerg wird dies schon schaffen. Aber wehe dem, der gegen Zwerge spricht oder sonst ein Unbill in seiner Gegenwart verübt. So fröhlich wie er eben noch war, so schnell kocht auch sein Blut über und jede Kränkung oder Schmähung verlangt nach einer deftigen Abreibung. Auch wenn man kurz danach wieder bei einem Bier zusammen sitzt. So ist er eben. |
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ruebly Seefahrer


Anmeldedatum: 09.09.2007 Beiträge: 153
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Verfasst am: 06.03.2010, 15:50 Titel: |
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Zwei nicht gerade sehr innovative (wie Lessa schon erwähnt hat), aber in jedem Fall sehr lesenswerte HGs. Dein Schreibstil gefällt mir, daher würde ich mich freuen, wenn unsere Chars sich irgendwann ingame begegnen würden.
Beste Grüße
r _________________ Lateiner vor:
SITAUS VI LATE
IN ISTES AB
ERNET!
Bitte per PM
Bereits gelöst haben: Te, Aratak, jawo3, Trilo, Nahema, Rufus, Gigaloin, Bille II, Zed
Ich gratuliere - und verleihe hiermit ein mittelgroßes Latinum am Bande. |
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Weißer_Phosphor

Anmeldedatum: 08.03.2010 Beiträge: 4 Wohnort: Gifhorn
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Verfasst am: 08.03.2010, 10:32 Titel: |
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Hallo zusammen,
ich habe auch nun auch eine HG für meinen allerersten(!) Helden. Bitte keine zu großen Erwartungen, es ist für mich das erste Mal, dass ich eine HG für einen DSA Charakter gemacht hab. Ich freue mich auf konstruktive Kritik ^^
Steckbrief:
Name: Garrett Rabenschrey
Alter: 26
Heimatstadt: Riva
Herkunft: Unbekannt, Uneheliches Kind
Charakterzüge:
Positive Eigenschaften:
-Garrett ist keineswegs naiv. Ihn über den Tisch zu ziehen bedarf einiger Anstrengungen und einer gehörigen Portion Glück.
-Er ist in gewisser Weise sehr ehrenhaft. Garrett würde niemals für Gold oder Besitz töten und verabscheut solche, die es tun. Ob das mit seinem Geburtszeichen zusammen hängt?
-In jeder größeren Stadt fühlt er sich sofort wie Zuhause und hat kein Problem sich dort zurecht zufinden.
Negative Eigenschaften:
-Er hat eine starke Vorliebe für Gold, die ihn schon öfter in arge Schwierigkeiten gebracht hat.
-Passend zu seiner Geldgier kann man ihn als ebenso verschwenderisch bezeichnen. Man kann von Glück sprechen, wenn von seinen "Tageseinnahmen" drei Tage später noch etwas übrig ist.
-Garrett ist ein notorischer Einzelgänger. Er vertritt die Ansicht, dass es besser ist, alles allein zu tun, als sich auf andere zu verlassen.
-Er hat einen, für Streuner recht untypischen, ausgeprägten Stolz und lässt kaum eine Beleidigung oder Herausforderung unbeantwortet.
-Da er ein Stadtmensch ist, scheut er die freie Natur und wäre ohne Hilfe in freier Wildbahn ziemlich verloren.
Kurzchronik seines Lebens:
Garrett ist das Musterbeispiel eines Streuners. Seit er denken kann, hat er sich in den Straßen und Gassen herumgetrieben und hatte im Grunde nichts. Seinen geamten Besitz hat er entweder gestohlen oder beim Glückspiel gewonnen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich sein tatsächlicher Besitz eher in Grenzen hält. Genaugenommen kann Garrett froh sein, wenn er genug Geld für eine Nacht im Schlafsaal einer heruntergekommenen Spilunke zusammen bekommt. Das heißt jedoch nicht, dass er ein schlechter Spieler oder Dieb ist. Nein, ganz im Gegenteil. Allerdings hat er einen gewissen Hang zum Verschwenderischen, wodurch er eventuelle Gewinne schneller wieder verliert, als ihm lieb ist.
Über seine Vergangenheit weiß er so gut wie nichts. Seine Mutter ist früh verstorben, seinen Vater hat er nie kennengelernt. Alles was seine Mutter ihm über seinen Vater erzählen konnte war, dass er ein in Riva, seiner Heimatstadt, stationierter Soldat war und dass sie eine einzige Nacht mt ihm verbracht hatte. Am nächsten Morgen war er weg und sie hat ihn nie wieder gesehen.
Wie man sich denken kann, ist Garrett daher nicht wirklich gut auf seine Vergangenheit, insbesondere auf seinen Vater, zu sprechen.
Als er gerade sein 24. Lebensjahr begonnen hatte beschloss Garrett, dass es für ihn an der Zeit war eine kleine Reise zu unternehmen. Riva langweilte ihn. Er kannte jede Gasse und jeden Seitengang in und auswendig, niemand der bekannten Glückspieler wollte mehr mit ihm an einem Tisch sitzen und der Rivaner Adel war neuerdings so vorsichtig, dass seine kleinen Diebestouren nur noch selten von Erfolg gekrönt waren.
Darum fasste er den spontanen Entschluss Riva zu verlassen und sein Glück woanders zu suchen.
Seitdem ist er schon recht viel herumgekommen, doch den großen Treffer hat er bisher noch nicht landen können.
Zitate:
-Aber nein, ihr müsst mich mit jemandem verwechseln.
-Habe ich da gerade "Belohnung" gehört? Erzählt mir mehr!
-Heda! Zeigt mir euer Rattengesicht und sagt das nochmal!
-Was soll ich sagen, ich bin ein Naturtalent.
Edit: P.S. Ich habe auch eine rein theoretische Reiseroute ausgearbeitet, die er genommmen haben könnte. Sie führt von Riva nach Thorwal, geht dann nach Ferdok und endet (vorerst) in Gareth. Ist das schon zu weit vorgegriffen, oder kann man das, ohne Einschränkungen in Abenteuern, bereits einbauen?[img][/img][img][/img] _________________ Neben der Brandwirkung und den schwer heilenden Verletzungen, die ein Hautkontakt schon bei geringen Mengen verursacht, sind weißer Phosphor und seine Dämpfe hochgiftig. |
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Apophis
Anmeldedatum: 09.03.2010 Beiträge: 1
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Verfasst am: 09.03.2010, 17:41 Titel: |
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Mein erster Versuch!!!
Apophis wuchs in Verga auf, einen kleines Dorf mit sehr eignen Bewohnern.
Seine Mutter verließ die Familie als er noch sehr klein war, auch nach mehrmaligen nachfragen bei seinem Vater konnte er nie den wirklichen Grund erfahren warum Lija sie verließ.
Mit seinem Vater (Eundrich) verstand er sich allerdings sehr gut bis er vor einiger Zeit verstarb.
Sein Vater konnte ihn nicht viel über die Magie beibringen, da seine Kenntnisse sehr beschränkt waren, allerdings hatte er ein ausgezeichnetes Wissen in Alchemie, das er seinen Sohn stetig beibrachte.
Doch Eundrich wies Apophis immer darauf hin, er sei etwas ganz besonderes… vor allem was die Kunst der Magie betraf!!!
Nach seinem tot reiste Apophis mit seinem Hab und Gut nach Olport wo er die Magierakademie aufsuchte. Zu seinem erstaunen durfte er sie frei benutzen nachdem er den Namen seiner Eltern nannte (um genauer zu sein, der Name seiner Mutter).
Doch auch diese Gelehrten konnten oder wollten ihn nicht mehr über Lija sagen.
Nach diesem Erlebnis wurde die Neugier immer schlimmer um mehr über seine Mutter zu erfahren. Nach einigen Jahren beschloss er auch dieser Neugierde nach zu gehen und machte sich auf den weg durch Aventurien. |
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Alrak Streuner

Anmeldedatum: 11.02.2009 Beiträge: 51
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Verfasst am: 09.03.2010, 21:08 Titel: |
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@ Apophis
Ich finde sie insgesamt ein wenig zu kurz. Außerdem wäre es schön wenn du seinen Charackter sowie ein oder zwei Macken/ Eigenarten beschreiben könnten die ihn ausmachen.
Ach so, ist er jetzt Magier? Wenn ja, wer hat ihn unterrichtet? Oder war er an einer Akademie?
Das Aussehen und der erste Eindruck wäre auch schön
ansosnten gut !  |
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CharlieM Vagabund

Anmeldedatum: 10.05.2004 Beiträge: 24
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Verfasst am: 10.03.2010, 12:14 Titel: |
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@Apophis
Magier sind, im Gegensatz zu den intuitiven Zauberkundigen wie Hexen, Elfen und Schelmen, einer recht strengen und regulierten Ausbildung unterworfen. Dazu gehört es unter anderem auch, dass die Ausbildung teilweise in zartem Kindesalter anfängt, sehr selten noch nach dem 11. oder 12. Lebensjahr. Und in den meisten Fällen wird das Kind von seinem Lehrmeister ausgewählt bzw. findet ein Eignungstest von den Akademien statt, es gibt sogar Geschichten von armen Eltern, die ihr merkwürdig begabtes Kind mit einiger Erleichterung gegen ein paar Dukaten einem vorbeiziehenden Magier (oder auch verkleideten Hexen und Druiden, was das angeht) überlassen.
Deine Geschichte, so wie sie ist, würde zu einem magiedilettantischen Alchemisten passen, der 1, 2 Zaubersprüche unbewußt benutzt, allerdings würde das einen Besuch an der Olporter Akademie zu Studienzwecken ausschließen. (was ja nicht bedeutet, dass man sich nicht nach seiner Mutter erkundigen darf oder vielleicht an den nichtmagischen Seminaren der Alchemie teilnehmen dürfte... ) _________________ Du schuldest der Welt noch einen Tod |
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Lessa Magier

Anmeldedatum: 17.04.2007 Beiträge: 746
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Verfasst am: 11.03.2010, 11:03 Titel: |
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@Weißer Phosphor:
Deine Hintergrundgeschichte ist schön angelegt. Du zählst sehr viele Dinge gut auf, und die Zitate, die du am Ende angefügt hast, finde ich prima.
In sofern fehlt wenig. Die Reiseroute kann man getrost einbringen, solltest du einen Meister finden, dessen Abenteuer in Gareth startet. Ansonsten sind Änderungen oder Erweiterungen der Route vermutlich der angezeigte Weg.
Was mich auch freut, sind die wenigen Rechtschreibfehler, die vorkommen. (Ich weiß, ich bin da ziemlich pingelig geworden...)
Was ich ein bisschen schade finde, ist die Aufzählung. So bekommt man zwar sehr schnell einen Überblick, und für den Anfang oder das Ende der HG ist es sehr gut geeignet.
Wenn du es dir zutraust, kannst du ja vielleicht ein oder zwei Szenen aus dem Leben einfügen, die deinen Garrett in Aktion zeigen - vielleicht eine, in der eins seiner Zitate vorkommt, oder in der er einen seiner typischen Charakterzüge zeigt.
Was mich als Meister ein wenig abschrecken könnte, ist der Einzelgänger. Einzelgänger sind schwer in eine Gruppe zu integrieren. Da wäre es ggf. besser, ihn eigentlich gesellig zu machen - aber misstrauisch. Er hat gelernt, sich nur auf sich zu verlassen, und traut niemandem zu, sich ehrenhaft an die Absprachen zu halten oder das Abgesprochene auch nur gut zu machen. Von so etwas aus kann man den Charakter leichter weiterentwickeln, dass er Anschluss an eine Gruppe findet. _________________ Die meisten Menschen haben einen Horizont mit dem Radius Null - das nennen sie dann ihren Standpunkt. (Einstein)
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Weißer_Phosphor

Anmeldedatum: 08.03.2010 Beiträge: 4 Wohnort: Gifhorn
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Verfasst am: 11.03.2010, 18:00 Titel: |
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Danke für die Bewertung Lessa
Das mit dem Einzelgänger hab ich mir schon gedacht und es auch inzwischen wieder herausgenommen. Ich werde noch ein paar Sachen verändern bzw. hinzufügen und mich dann nochmal in diesem Thread melden. ^^ _________________ Neben der Brandwirkung und den schwer heilenden Verletzungen, die ein Hautkontakt schon bei geringen Mengen verursacht, sind weißer Phosphor und seine Dämpfe hochgiftig. |
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Shirukan
Anmeldedatum: 23.03.2010 Beiträge: 7
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Verfasst am: 24.03.2010, 21:53 Titel: |
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grüße,
ich bin neu hier bei DSAO, habe zwar einige RP erfahrungen, allerdings bin ich mir nun nachdem ich fast drei stunden an meiner HG geschrieben habe nicht mehr sicher ob das noch eine HG ist oder schon eine Geschichte ^^
also ich hoffe das ich hier ein paar kritiken verbesserungsvorschläge etc von euch bekommen kann, oder ob es vielleicht doch gar nicht so schlecht ist eine ausfürliche HG zu haben =)
danke im vorraus fürs lesen und für eine mögliche antwort ^^
Shirukan Schattenläufer, sein Werdegang:
Shirukan Schattenläufer wurde vor 24 Jahren, am 28.Efferd, im kleinen Dorf Tralik Geboren.Dort wuchs er bei seiner Familie auf, die zwar liebevoll, aber auch recht mittellos war. Seines Vaters, Daret Schattenläufer, Handwerk war die Landwirtschaft. Sie bestellten 2 Felder mit Gemüse und hatten eine handvoll Tiere, zu denen 2 Kühe, 1 Esel sowie 6 Hühner und ein Hahn zählten, die in der Regel von seiner Mutter Salina umsorgt wurden.
Als Shirukan 6 Jahre alt war, er hatte inzwischen dunkelblondes Haar und seine Augen waren graugrün, da gab es einen ernsten Zwischenfall bei der Feldarbeit. Er erinnert sich heute nur noch wage an das was geschah. Was noch in seinen Erinnerungen hängt, ist dass er auf dem Feld von einem scharfen Gegenstand am Kopf getroffen wurde. Eine Erinnerung die ihm bis heute geblieben ist; die etwa 8cm lange Narbe, die sich vom rechten Auge bis runter zu seiner Wange zieht.
So verbrachte er seine Kindheit am Hof seiner Eltern, bis er 15 Jahre alt war. Zu seinem fünfzehnten Geburstag hatten Daret und Salina dann etwas ganz besonderes für ihn. Diesen Tag wird Shirukan wohl nie vergessen!
Er erinnert sich noch genau daran, wie seine Eltern in der Küche standen mit einer art Schriftrolle.
Sie erzähltem ihm, dass er nun ein besseres Leben führen könnte, da sie es ihm ermöglichem würden, eine Ausbildung in Jagd und Wildnisskunde zu beginnen.
Sie hatten seid seiner Geburt für diesen zweck gespart und nun war es endlich soweit. Shirukans Vater hatte vor gut 2 Jahren Kontakt mit einem Ausbilder in Angbar aufgenommen, nicht mit irgendeinem Ausbilder, sondern mit einem der Besten seines Faches, mit Boendal Silberblick. Er war ein Meister der Jagdkunst, wusste vieles und noch mehr über die Wildniss, die Tiere und Pflanzen, konnte Lesen und Schreiben und hatte noch manch andere Talente. Die Ausbildung sollte Shirukan ein besseres Leben ermöglichen, wie Daret und Salina es je hatten.
Über den Preis wusste Shirukan nicht bescheid, aber er konnte sich denken, dass dies ein Vermögen gekostet haben musste.
Nun standen die Drei in der Küche und es war totenstill. Daret erklärte seinem Sohn den Sinn des Ganzen und das er in 7 Sonnenumläufen aufbrechen werde.
Anfangs war Shirukan traurig und gekränkt darüber das seine Eltern ihn weggeben wollten, aber schon 2 Tage später freute er sich auf das Abenteuer welches vor ihm lag. Tief in seinem inneren hatte er immer gespürt das er die Wildniss liebte und durch Wälder wandern wollte, außerdem konnte er als Jäger durch den Verkauf von Fell, Leder und Fleisch später gut für seine Familie sorgen.
So kam es dann das Shirukan Angbar aufbrach wo er von Boendal Silberblick empfangen wurde. Boendal war ein gestandener Mann von 47 Jahren und hatte einiges an Wissen und Geschick. Er bildete nicht oft Junge Knaben aus, und die Ausbildung bei ihm galt als Privileg.
Er lehrte Shiru (so nannte ihn Boendal meistens, da ihm Shirukan zu lang war) die Kunst des Bogenschießens, der Fährtensuche und das Leben in der Wildniss. Der Lehrmeister unterwies ihn in Schreiben und Lesen, zeigte ihm wie man Holz und Leder bearbeitet und wie man leichte Wunden heilen konnte. So vergingen die Jahre.
In seiner Ausbildung, die zwar hart aber auch schön war, hatte Shirukan mit Frauen wenig zu tun gehabt, er hatte schließlich auch keine Zeit für viel Vergnügen in der Stadt. Doch als er 19 Jahre alt war traf er eine junge Frau in Angbar als er gerade im Ort war um Felle seines Meisters zu verkaufen. Sie war ebenfalls auf dem Markt der Stadt und als er sie sah, da wusste er was Boendal mit Enthaltsamkeiten meinte. Sie war wunderschön, hatte langes Braunes Haar was ihr bis zu den Schultern viel. Sie war kleiner als er und hatte ein feines Kleid an, doch er brachte den Mut nicht auf sie anzusprechen.
Als er wieder bei seinem Meister war erzählte er ihm von der Frau. Boendal sah düster drein und offenbarte Shiru, das dies die Tochter des Bürgermeisters, Felizita von Hohenstein sei. Trotz dieser auf den ersten Blick schlechten Nachricht, ließ er nicht locker und bei der nächsten Gelegenheit die sich im Bot, lernten die beiden sich kennen. Es stellte sich herraus das auch Felizita Shirukan anziehend fand und so wurde mehr aus den beiden. Eine heimliche Liebe entstand, die aber nur einen Sommer dauern sollte. Der Bürgermeister kam dahinter, schickte seine Tochter fort und die beiden sahen sich bis heute nie wieder!
Dank des einflusses von Boendal blieb Shirukan unbestraft, hätte er wohl sonst am Strick gebaumelt. Er trauert lange zeit um sie, doch bot ihm die noch verbleibende Ausbildung ablenkung und bald war er wieder voll bei der Sache, auch wenn er in seinem inneren Felizita wohl nie vergssen wird.
Seine Ausbildung sollte 7 Jahre dauern, in dieser Zeit sah er seine Eltern nur 2 Mal. Das letzte mal besuchten ihn Daret und Salina im Herbst des fünften Jahres vor vollendung seiner Lehrzeit. Es war schön sie wieder zu sehen nach all den Jahren und als sie vor Einbruch des Winters wieder aufbrachen zu ihrem Hof,wusste Shirukan das er ihnen schon bald folgen würde.
So kam der Tag nach sieben Jahren als Boendal zu ihm sagte, seine Zeit wäre nun vorbei, er habe ihm alles beigebracht was er wüsste und das er ein sehr guter und aufmerksamer Schüler gwesen ist.
Stolz über das Lob seines Meisters und mit einem fahlen beigeschmackt an den Gedanken seiner Liebe Felizita, machte er sich auf Heimweg.
Doch er fand nicht das vor was er erwartet hatte! Als er am Hof seiner Eltern ankam, war dieser Verlassen. Die Haustür war aus den Angeln gebrochen und es waren auch keine Tiere mehr dort, selbst die beiden Felder waren voller Unkraut und unbewirtschaftet.
Er konnte nicht begreifen was passiert ist. In dem kleinen Dorf Tralik konnte ihm niemand etwas über den verbleib seiner Eltern sagen, nur so viel das sie nie zu Hause angekommen sind, nachdem sie ihn in Angbar verlassen hatten.
Voll schlimmer Vorahnungen und Befürchtungen streifte Shirukan für gut ein Jahr durch die Wildniss, oder war es mehr!? Er suchte nach Hinweisen über den verbleib seiner Eltern, fand aber nicht eine Spur von ihnen. Am ende seiner Kräfte ohne Ziel und voller Verzweiflung, beschloss er nach Tralik zurück zu kehren um dort erst mal eine weile zu bleiben.
Er kehrte zurück, baute das Haus seiner Eltern so gut er konnte wieder auf und lebte dort zurückgezogen. Er konnte durch seine Fähigkeiten als Jäger sich gut über Wasser halten und verkaufte immer mal wieder in Angbar Felle und Fleisch, was ihm einen guten Verdienst einbrachte.
Eines Tages als Shirukan in Angbar war um dort wieder einmal Felle zu verkaufen, machte er durch einen Zufall die Bekanntschaft mit dem Streuner Atranas, der sich seid kurzem in der Stadt aufhielt. Die beiden, waren sie auch noch so verschieden, freundeten sich schnell an und so kam es das sie manchmal lustige, spannende oder auch gefährliche Abendteuer zusammen meisterten.... |
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Shirukan
Anmeldedatum: 23.03.2010 Beiträge: 7
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Verfasst am: 25.03.2010, 09:54 Titel: |
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Kleines Edit:
ich bitte die fehler was rechtschreibung und grammatik angeht zu entschuldigen, es war gestern nach drei stunden arbeit eine erste fassung des ganzen und wir noch mal überarbeitet natürlich
außerdem werden die örtlichkeiten noch angepasst werden, da es wie ich erfahren habe dort noch unstimmigkeiten gibt...
wäre trotzdem bis dato über positive/negative kritik dankbar !!
lg Shiru |
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Lilio
Anmeldedatum: 11.04.2010 Beiträge: 3
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Verfasst am: 11.04.2010, 13:44 Titel: |
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Wäre auch sehr lieb, wenn ihr euch mal meine HG durchlesen und bewerten könntet.. ich bin neu hier und bin deswegen noch nicht so ganz im Bilde, wie das alles auszusehen hat xDD
Vor nun mehr als 24 Sommern erblickte Lyrania etwas außerhalb von Waldrast das Licht der Welt. Als Tochter des talentierten Jägers Sindar Rauken führte sie eine recht wohlbehütete Kindheit. Oft ging sie mit ihrer Mutter Maline in die Stadt, wo alle paar Monde ein Geschichtenerzähler die Scharen um sich sammelte, um ihnen von seinen Erlebnissen auf den Reisen zwischen den Städten des Mittelreiches zu erzählen. Fasziniert verschlang sie alle die Abenteuer, von denen er zu berichten hatte, träumte davon, irgendwann mit ihm auf Reise zu gehen und ebenfalls so viel zu erleben um es den anderen erzählen zu können. Der Geschichtenerzähler war quasi sowas wie ihre erste Kindheitsliebe.
Doch leider sollte ihr dies nicht gegönnt sein. Denn als Jahre nach ihrer Geburt immernoch kein Geschwisterchen anstand, wurde ihrem Vater klar, dass er niemals den erhofften männlichen Erben haben würde, den er in die Kunst des Jagens einweisen könnte. So riss er seine Tochter aus ihrer Welt heraus und begann sie, wenn auch schweren Herzens, auszubilden.
Für Lyrania war es eine schwere Zeit, ihr Vater war ein strenger Lehrer und für das Kind, dass sie damals war, hart, ihre Kleider und Puppen wegzulegen und statt dessen Dolch und Bogen in die Hand zu nehmen um Tiere zu töten.
Trotz ihrer anfänglichen Schwierigkeiten jedoch zeigte sich auch bei ihr das Talent ihres Vaters und schon bald war sie geübt im Umgang mit Waffen und konnte ihrem langsam alternden Vater tatkräftig zur Seite stehen. Ein Wort des Lobes hatte sie von ihm jedoch nie gehört. Sie wuchs zu einer recht schönen aber hart autretenden Frau heran, ihre auffällig hellen Haare stets zu festen Flechtzöpfen gebunden und unter einen Kapuze versteckt und ihre grünbraunen Augen unnachgiebig funkeln. Sie Zeit, die sie mit ihrem Vater verbracht hat lässt sie vom Aufrteten und Gestik her sehr männlich wirken. Nicht mehr viel zeugt von ihrer Weiblichkeit, doch ihre sanfte melodische Stimme ist eine von diesen Dingen.
Eines Tages dann kam jedoch die Kunde eine unehelichen Sohnes, den der Vater mit einer Bäuerin gezeugt hat. Diese Nachricht sollte alles verändern. Aus Schmach und Kummer begann Maline Selbstmord, ließ Lyrania mit ihren Vater und Reo, ihrem Stiefbruder alleine. Reos Mutter hatte Lyrania nie kennengelernt und so war sie es, sie sich von dem Augenblick an um den Haushalt kümmern musste, obwohl sie selber kaum dem Kindesalter entsprungen war.
Ihr halbbruder hatte es als Kind noch schwerer als sie, denn Sindar, merkend, dass er nicht mehr sehr lange in der Lage sein wird, seinen Sohn zu unterrichten begann sehr früh damit, ihm das Handwerk zu lehren. Und auch sie selber brachte ihm bei, was sie gelernt hatte, wenn auch nur au Pflichtgefühl, denn sie sah ihren Halbbruder nie als Teil der Familie an, eher noch als Mörder ihrer Mutter.
Alsbald dann Reo in der Lage war, alleine für sich und ihren Vater zu sorgen, sah Lyrania sich endlich in der Lage, diese Familie zu verlassen. Bemerkend, wie andere Frauen in ihrem alter bereits lange verheiratet waren und Kinder hatten, sah sie ein, dass es für sie keinen Sinn mehr hat, noch auf die Liebe zu hoffen, zumal ihr ursprünglich hübsches äußeres durch ihre Arbeit gezeichnet wurde. So erinnerte sie sich wieder an ihre Kindheitsliebe... an diesen Abenteurer und ihren Kindheitswunsch, mit ihm gemeinsam auf reisen zu gehen. Ob er noch lebte, wusste sie nicht, aber wenn, dann würde sie ihn finden, so war sie sich sicher.
So packte sie ihre Sachen und verließ ihre 'Familie' ohne ein Wort des Abschiedes um ihr eigenes Abenteuer zu erleben.
(das ganze sah in Word nach mehr aus.. xDD) |
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Lessa Magier

Anmeldedatum: 17.04.2007 Beiträge: 746
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Verfasst am: 11.04.2010, 15:21 Titel: |
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Siehts immer ^^
Grundsätzlich entdecke ich keine großen Fehler, auch wenn deine Rechtschreibung in der zweiten Hälfte der Geschichte etwas nachlässt.
Man erfährt über sie, was bisher in ihrem Leben geschah, und dass sie grundsätzlich eher maskulin autritt.
Nicht unbedingt nötig, aber immer schön sind Szenen, in denen man direkt erfährt, wie sie selbst reagiert. So z.B. wie genau sich ihr Auftreten denn auswirkt, vielleicht in einer Tavernenszene, in der irgend ein Kerl sie blöd von der Seite anmacht, oder auch ihr Verhältnis zu ihrem Halbbruder, in einer Szene im Haus, während sie ihm beibringt, was sie gelernt hat und nebenbei den Haushalt führen muss.
Was vielleicht noch hinein sollte, ist der erste Eindruck, den man von ihr hat, ruhig abgesetzt von der Geschichte. Im Fließtext hast du die Haare und Augen bereits erwähnt. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, einen Beschreibungstext vornan zu stellen, der sich dir auch als nützlich erweisen wird, wenn du mal ingame in einer Runde eine Beschreibung von dir liefern sollst. Meistens beginnt so was mit "Wer X das erste Mal ansieht, bemerkt vor allem BLA. Erst auf den zweiten Blick sieht man, BLA" etc etc. _________________ Die meisten Menschen haben einen Horizont mit dem Radius Null - das nennen sie dann ihren Standpunkt. (Einstein)
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Lilio
Anmeldedatum: 11.04.2010 Beiträge: 3
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Verfasst am: 11.04.2010, 15:47 Titel: |
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Dankesehr dafür ^^
Ich schau dann mal, was ich mir da so aus den fingern saugen kann x3 |
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